Die Feuerwehr der Stadt Brühl konnte mit der Schlüsselübergabe durch Herrn Bürgermeister Dieter Freytag am 15. April 2021 einen weiteren Beitrag zur Erneuerung des Fuhrparks leisten.

Im Jahr 2019 wurde mit der umfangreichen Planung zur Neubeschaffung eines Logistikfahrzeuges begonnen. Der nunmehr zweiundzwanzig Jahre alte LKW der Feuerwehr entsprach nicht mehr dem Stand der Technik. Umso mehr freut sich nun der Wehrleiter Peter Berg, das 13.500kg schwere Fahrzeug mit der Schlüsselübergabe in Dienst stellen zu können.

Das neue Fahrzeug weist ein Plus an Sicherheit auf. Hierbei ist besonders der intelligente Abbiegeassistent hervorzuheben, welcher erstmalig Verwendung bei der Feuerwehr Brühl findet. Dieser erlaubt es, eine Gefahr zu erkennen bevor sie entsteht. Eine an der Beifahrerseite montierte Kamera erkennt Radfahrende oder Personen und warnt den Fahrenden optisch sowie akustisch vor dieser Gefahr.

Durch die bewährte Beklebung und das Beleuchtungskonzept, welches bereits bei vielen anderen Fahrzeugen der Wehr Verwendung findet, ist eine hohe Sicherheit im Straßenverkehr gegeben.

Der Gerätewagen Logistik, kurz GW-L, ist durch seine modulare Aufbauweise vielseitig einsetzbar. Über eine Ladebordwand am Heck können bis zu neun Rollwagen aufgenommen und auf der Ladefläche gesichert werden. So können beispielsweise vier bereits vorhandene Rollwagen, mit je 600m B- Schläuchen zum Einsatzort transportiert werden. Die Schläuche können während der Fahrt verlegt werden, dies wird über die teilbare Ladebordwand ermöglicht. Ebenfalls erstmalig wird mit dem neuen Fahrzeug ein Konzept zur Einsatzstellenhygiene umgesetzt. Besonders bei Brandeinsätzen, bei denen die Feuerwehrleute mit Rauch und Ruß beaufschlagt werden, können die Einsatzkräfte über die seitliche Eingangstüre in den „Koffer“ einsteigen und sich dort geschützt umziehen. Dies dient dem Arbeits- und Gesundheitsschutz und soll die Einsatzkräfte vor Krankheiten schützen, die durch das Ausdünsten schädlicher Brandgase entstehen können.

Weitere Rollwagen wie z. B. solche zur Ölschadensbekämpfung stehen in den Hallen bereit und können bei entsprechenden Einsatzstichworten in das Fahrzeug eingeladen werden. Auf Grund steigender Vegetationsbrandgefahr entschied man sich für ein geländefähiges Fahrgestell, um auch bei Bränden in unwegsamen Gelände ausreichend Einsatzmaterial an die Einsatzstelle befördern zu können. Durch ein Investitionsvolumen von 252.000€ konnte das Projekt schlussendlich realisiert werden. In diesen Kosten sind das Fahrzeug sowie die Beladung enthalten. Die Einsatzkräfte werden in den kommenden Wochen intensiv auf die neue Technik geschult, dies stellt aufgrund der aktuellen pandemischen Lage eine besondere Herausforderung dar. „Die Regeln der Ladungssicherung sowie das neue Fahrgestell erfordern intensive Schulungen, um einen sicheren Einsatz gewährleisten zu können“, so Berg.

Technische Daten:

Basisfahrzeug:

Modell: Mercedes Atego 1327 AF 4x4

Motorleistung: 200 kW/ 272 PS

Getriebe: Allison Automatikgetriebe/ Differenzialsperre

Gewicht: 13.500 kg

Aufbau:

Firma Hensel Fahrzeugbau (Waldbrunn) Warn- und Signalanlage in LED Technik

Hänsch Martinhornanlage 24 V Frontblitzleuchten/ Leuchtkonsolen- Heckwarnanlage Sputnik (LED)

LED- Arbeitsscheinwerfer Hänsch auf der Vorderkante des Fahrerhausdaches

Abbiegeassistenzsystem

Wattiefe von 600mm

   

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Der Waldbrandgefahrenindex WBI beschreibt das meteorologische Potential für die Gefährdung durch Waldbrand.
Er zeigt die Waldbrandgefahr in 5 Gefahrenstufen an:
1= sehr geringe Gefahr (grün) bis 5 = sehr hohe Gefahr (lila).
(nur von März bis Oktober)

   

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