Einsätze

Am 09.09.2021 gegen 01:30 wurde die Feuerwehr Brühl zu einem Brand auf einem Feld im Brühler Norden gerufen. Aus ungeklärter Ursache ist eine ca. 300 qm große Strohmiete in Brand geraten und stand beim Eintreffen der Feuerwehr im Vollbrand. Bei dem Einsatz waren 7 Strahlrohre sowie ein Wasserwerfer im Einsatz. Das Feuer konnte nach rund sechsstündigen Löscharbeiten gelöscht werden. Die Feuerwehr Brühl war mit 23 Einsatzkräften unter der Leitung von Stadtbrandinspektor Ingo Birk im Einsatz.

Am Freitagmorgen kam es auf der Theodor-Heuss-Straße aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Verkehrsunfall zwischen zwei PKW. Dabei wurde eine Person schwer verletzt - eine weitere Person mittelschwer. Die Feuerwehr konnte beide Insassen schnell aus den Autos befreien und an den Rettungsdienst übergeben. Während der Rettungsarbeiten war die Theodor-Heuss-Straße voll gesperrt.

Am Donnerstagmittag wurde die Feuerwehr Brühl gegen 13:00 Uhr ins Eisenwerk alarmiert. Dort kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Feuer in einer Anlage des Betriebes. Unter Einsatz von vier Trupps unter Atemschutz konnte das Feuer, das sich über zwei Ebenen erstrecke, gelöscht werden. Verletzt wurde glücklicherweise niemand. Die Feuerwehr Brühl war mit ca 40 Einsatzkräften zwei Stunden vor Ort. Den Grundschutz für das Brühler Stadtgebiet stellte die Löschgruppe Bliesheim sicher.

Am Morgen um 04:35 Uhr wurde die Feuerwehr Brühl zur Fa. Smufit Kappa Wellpappe Brühl alarmiert. Ausgelöst hatte ein Melder der Brandmeldeanlage.

Vor Ort konnte in einer Industriehalle der Brand an einer Maschine festgestellt werden. Mit Auslösung der Brandmeldeanlage hatten alle Mitarbeitenden den Betrieb verlassen. An der Produktionsmaschine waren aus ungeklärter Ursache Kartonagen in Brand geraten. Insgesamt vier Trupps unter Atemschutz löschten den Brand mit zwei C-Rohren. Um alle Glutnester zu beseitigen musste in der Maschine die Pappe entfernt werden. Um 06:40 Uhr konnte der Einsatz beendet werden. Die Feuerwehr Brühl war unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Peter Berg mit 25 Einsatzkräften vor Ort.

Am Donnerstagabend gegen 21 Uhr kam es aus bislang ungeklärter Ursache zu einem Kellerbrand im Eisenwerk Brühl. Flüssiges Eisen war in einer Produktionshalle aus dem Erdgeschoss in das Untergeschoss gelaufen und hatte dort Elektronik- und Hydraulikleitungen entzündet.

Die Feuerwehr setzte dabei mehrere Trupps von verschiedenen Seiten unter Atemschutz ein welche das Feuer mit Wasser, Pulver sowie Schaum bekämpften. Unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Peter Berg waren 38 Kräfte der Feuerwehr Brühl im Einsatz.

Den Grundschutz für das Stadtgebiet Brühl, stellte die LG Erftstadt Bliesheim auf der Wache Brühl sicher. Der Einsatz, bei dem niemand verletzt wurde, konnte gegen 23:45 Uhr beendet werden.

Nach starkem Dauerregen kam es im gesamten Stadtgebiet zu Überflutungen von Gebäuden, Straßen und Unterführungen.

Die Feuerwehr war mit 50 Einsatzkräften im Dauereinsatz und konnte in den letzten drei Tagen 280 Einsätze abarbeiten. Die Hochwasserlage konzentrierte sich auf die südlichen Stadtteile. Dort wurden auch Teile der A553 unterspült, sodass diese gesperrt werden musste.
Zusätzlich erschwerten zwei Gebäudebrände im Stadtgebiet die Koordination der Einsatzkräfte.  

Ein Dank gilt allen Brühlerinnen und Brühlern, die uns bei unserer Arbeit unterstützt haben, uns mit Speisen und Getränken versorgt haben und uns gut zu gesprochen haben. Ebenfalls möchten wir für das Verständnis danken, nicht allen gleichzeitig helfen zu können.

   

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Der Waldbrandgefahrenindex WBI beschreibt das meteorologische Potential für die Gefährdung durch Waldbrand.
Er zeigt die Waldbrandgefahr in 5 Gefahrenstufen an:
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