Einsätze

Am späten Sonntagabend gegen 21:45 Uhr meldete ein Jogger einen Waldbrand nördlich vom Stiefelweiher in Brühl. Es brannten rund 100 Quadratmeter Unterholz. Die Feuerwehr Brühl hatte den Brand nach rund 30 Minuten unter Kontrolle. Allerdings befürchteten die Einsatzkräfte wegen der heißen und trockenen Witterung ein Wiederaufflammen des Brandes, so dass sie noch eine Stunde mit den Nachlöscharbeiten beschäftigt waren. Es ist der Aufmerksamkeit des Joggers zu verdanken, dass der Brand in einer frühen Phase entdeckt wurde und somit den Wehrleuten ein größerer Waldbrand erspart blieb. Mit 18 Feuerwehrfrauen und –männern sowie fünf Fahrzeugen war die Feuerwehr Brühl unter der Leitung von Brandoberinspektor Jens Müller im Einsatz. Während dieser Zeit stellten 13 weitere Einsatzkräfte den Grundschutz für das Brühler Stadtgebiet auf der Feuerwache sicher.

Am Nachmittag um 15:30 wurde die Feuerwehr zu einem Brand in Brühl Badorf alarmiert. Durch Anwohner wurde über den Notruf ein Kaminbrand gemeldet. Bei Eintreffen der Feuerwehr stellte sich jedoch bei näherer Erkundung schnell heraus, dass es sich um einen Kellerbrand handelt. Ein Angriffstrupp ging zur Brandbekämpfung mit Pressluftatmer und einem C-Rohr in das stark verrauchte Kellergeschoss vor. Im Keller war ein Wäschetrockner in Brand geraten. Dieser konnte gelöscht und ins Freie gebracht werden. Das Gebäude wurde mit Überdrucklüftern entraucht. Eine Anwohnerin wurde durch den Rettungsdienst untersucht, musste jedoch nicht in weitere ärztliche Behandlung. Eine Einsatzkraft kollabierte aufgrund der Witterungsverhältnisse. Die Feuerwehr war mit 27 Einsatzkräften unter der Einsatzleitung von Stadtbrandinspektor Ingo Birk vor Ort.

Ein Unfall mit mehreren PKW ereignete sich am Samstag, den 1. Juni, auf der Bundesautobahn A 553 Fahrtrichtung Köln kurz hinter der Auffahrt Brühl-Süd. Nach Aussage der Polizei hatte ein Hund die Fahrbahn überquert. Dadurch kam es zu einer Gefahrenbremsung einzelner Autofahrer in deren Folge mehrere Fahrzeuge aufeinander auffuhren. Zwei Personen wurden dabei verletzt. Die Einsatzstelle erstreckte sich über rund 300 Meter. Neben dem Rettungsdienst und der Notärztin war die Brühler Feuerwehr mit drei Fahrzeugen und insgesamt sieben Einsatzkräften vor Ort. Durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Polizei abgesperrt und gesichert. Zudem räumte sie Fahrzeugteile von der Fahrbahn und streute ausgelaufene Betriebsstoffe ab. Die Verletzten wurden durch die Notärztin aus Brühl betreut und versorgt. Eine verletzte Person wurde in ein Krankenhaus transportiert. Den Einsatz leitete Brandoberinspektor Detlev Junker.

Gegen 23:30 Uhr wurde die Feuerwehr Brühl auf die BAB 1 in die Anschlussstelle Erftstadt alarmiert. Dort war aus ungeklärter Ursache ein LKW umgekippt. Der Fahrer konnte schnell durch die Feuerwehr befreit werden. Er wurde nur leichtverletzt und nicht ins Krankenhaus transportiert. Nach Abdichtungs- und Auffangarbeiten von ausgelaufenen Betriebsmittel konnten die Einsatzkräfte die Einsatzstelle an die Autobahnpolizei übergeben.

Am Vormittag kam es auf der Römerstraße zwischen Hürth und Brühl, nahe der Stadtgrenze, zu einem Verkehrsunfall zwischen einem PKW und einer Radfahrerin. Die Radfahrerin wurde dabei unter dem PKW eingeklemmt und schwer verletzt. Die PKW Fahrerin wurde leicht verletzt. Beide wurden ins Krankenhaus transportiert. Da die genaue Einsatzstelle zunächst unklar war, alarmierte die Leitstelle parallel die Feuerwehr Hürth. Die Rettung wurde dann von beiden Feuerwehren durchgeführt.

Am Nachmittag gegen 14:10 Uhr wurde die Feuerwehr Brühl zu einem Verkehrsunfall mit Verletzten auf die BAB A1 Fahrtrichtung Köln alarmiert. Die Einsatzstelle befand sich zwischen dem AK Bliesheim und der Ausfahrt Erftstadt. Bei dem Unfall waren drei Fahrzeuge, zwei PKW und ein LKW beteiligt. Zwei der PKW- Fahrer wurden hierbei schwer und einer leicht verletzt. Beide wurden durch den Notarzt aus Brühl versorgt und in die Krankenhäuser nach Brühl und Erftstadt transportiert. Durch die Feuerwehr wurde die Einsatzstelle bis zum Eintreffen der Polizei abgesperrt und gesichert. Besonders aufwendig war das Verschließen eines Lecks an einem der Kraftstofftanks des LKW. Das Leck wurde notdürftig geschlossen und auslaufende Dieselkraftstoffe aufgefangen. Trotzdem liefen zuvor mehrere Liter Dieselkraftstoff in den angrenzenden Grünstreifen. Hierzu wurde die zuständige Untere Wasserbehörde des Rhein-Erft-Kreises hinzugezogen. Gegen 15:30 Uhr konnte die Feuerwehr Brühl, unter der Leitung von Brandoberinspektor Wolfgang Bauer mit 9 Einsatzkräften den Einsatz beenden.

   

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